125 Jahre Webasto: Ein Jubiläum als Aufbruch in die Zukunft

Seit seiner Gründung 1901 hat sich das Unternehmen bereits mehrfach neu erfunden. Diese Innovationskraft hat den Automobilzulieferer groß gemacht und ist angesichts aktueller Herausforderungen gefragter denn je. Die Geschichte von Webasto beginnt am 7. März 1901 als kleiner Handwerksbetrieb für Blechwaren in Esslingen. Stanzteile, Beschläge und Teile für Mausefallen gehören in das Portfolio von Firmengründer Wilhelm Baier.


Mit dem Umzug nach Stockdorf bei München im Jahr 1908 bekommt das Unternehmen seinen heutigen Namen »Webasto« – ein Akronym, gebildet aus »Wilhelm Baier« und »Stockdorf«. Schon früh zeigt sich der Pioniergeist, der das Unternehmen bis heute auszeichnet: In Stockdorf findet Webasto schnell den Einstieg in die Mobilität und fertigt Gepäckträger oder Schutzbleche für Fahrräder, die zu dieser Zeit die individuelle Mobilität bestimmen.


Als in den 1930er Jahren das Automobil an Bedeutung gewinnt, entwickelt Webasto das erste faltbare Stoffdach, wenig später folgt dann die erste Fahrzeugheizung. Mittlerweile produziert Webasto auch elektrische Heizgeräte und Batteriesysteme für die Elektromobilität und beweist damit erneut, wie bestehende Kompetenzen erfolgreich in neue Technologien übertragen werden können.

„Unsere Firmengeschichte zeigt, dass wir immer dann besonders stark waren, wenn wir den Mut hatten, Dinge neu zu denken“, sagt Werner Baier, Urenkel des Firmengründers Wilhelm Baier und aktuelles Aufsichtsratsmitglied. „Innovation ist kein Kapitel unserer Vergangenheit, sondern gelebte Gegenwart und unser Fundament für die Zukunft.“


Webasto befindet sich, wie die gesamte Automobilindustrie, in einem tiefgreifenden Wandel. „Wir stehen an einem Punkt, an dem wir erneut vieles anders machen müssen“, sagt Jörg Buchheim, CEO Webasto. „Wir brauchen mehr Geschwindigkeit und müssen näher an den Kunden, um profitabel zu wachsen. Unsere 125-jährige Geschichte gibt uns das Vertrauen, dass wir diesen Weg erfolgreich gehen können.“

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